Wie unterstützt Schlaf deine Hautgesundheit?

Wie unterstützt Schlaf deine Hautgesundheit?

Schlaf ist mehr als Erholung: Er ist ein aktiver Reparaturmodus für Hautzellen, das Immunsystem und kosmetische Merkmale wie Feuchtigkeit und Elastizität. Wer versteht, wie Schlaf und Haut zusammenwirken, erkennt, warum die Hautregeneration Nacht für Nacht stattfindet und wie Nahrung, Stress und Bildschirmzeit den Prozess stören.

In Deutschland kämpfen viele Menschen mit schlechtem Schlaf. Urbaner Stress, lange Arbeitszeiten und abendliche Bildschirmnutzung verschieben den Rhythmus. Das wirkt sich direkt auf den Teint aus: weniger Leuchtkraft, mehr Trockenheit und gestörte Barrierefunktion.

Dieser Beitrag ist als Produkt-Review konzipiert. Zuerst erklärt er die physiologischen Grundlagen von Schönheitsschlaf und Hautregeneration Nacht. Anschließend bewertet er Nachtpflege, Schlafhilfen und Bettwaren danach, wie gut sie Schlaf für strahlende Haut fördern.

Leser erhalten konkrete Tipps zur Schlafoptimierung, eine Übersicht geprüfter Inhaltsstoffe und praktische Anwendungsempfehlungen für die Abendroutine. Ziel ist, mit kleinen Änderungen messbare Verbesserungen bei Hautbild und Wohlbefinden zu erzielen.

Wie unterstützt Schlaf deine Hautgesundheit?

Guter Schlaf ist kein Luxus, sondern ein aktiver Zustand, in dem die Haut wichtige Regenerationsprozesse durchläuft. In dieser Phase arbeitet der Körper daran, Zellschäden zu reparieren, Entzündungen zu dämpfen und Proteine nachzubauen, die für ein straffes Erscheinungsbild nötig sind. Die folgenden Abschnitte erläutern, wie Schlafphasen Hautregeneration, hormonelle Steuerung und zelluläre Synthese zusammenwirken.

Schlafzyklen und nächtliche Erholung

Ein normaler Schlaf besteht aus Non-REM-Phasen und REM-Phasen. Besonders der tiefe Non-REM-Schlaf gilt als Schlüssel für körperliche Erholung. Während dieser Phase steigt die Aktivität von Hautzellen.

Die erhöhte Proteinsynthese und verstärkte DNA-Reparatur sind typische Merkmale. Ununterbrochener Tiefschlaf fördert sichtbarere Regeneration, weniger Rötungen und schnellere Wundheilung.

Hormonelle Steuerung während der Nacht

Nachts regulieren Hormone viele Prozesse in der Haut. Melatonin Haut wirkt nicht nur schlaffördernd, es hat antioxidative Eigenschaften und schützt vor UV-induzierten Schäden. Melatonin beeinflusst zudem entzündliche Reaktionen.

Das Wachstumshormon Kollagen spielt eine zentrale Rolle bei der Gewebereparatur. GH wird überwiegend im Tiefschlaf freigesetzt und stimuliert Protein- sowie Kollagensynthese. Ein nächtlicher Abfall von Kortisol reduziert Entzündungen. Chronisch erhöhte Kortisolwerte durch Schlafmangel fördern Akne und stören die Hautbarriere.

Zellreparatur und Kollagensynthese im Schlaf

Nachts laufen verstärkt Reparaturmechanismen Nacht ab, die freie Radikale entfernen und mitochondriale Schäden beheben. Diese Prozesse sichern die langfristige Funktion der Hautzellen.

Kollagen- und Elastinproduktion steigt in der Nacht an. Schlafmangel reduziert diese Synthese, beschleunigt Elastizitätsverlust und fördert vorzeitige Hautalterung. Klinische und laborbasierte Untersuchungen aus Dermatologie und Chronobiologie zeigen, dass ausreichender Schlaf die Hautregenerationsrate erhöht.

Warum Schlafqualität wichtiger ist als Schlafdauer

Viele Menschen messen Erholung an der Uhrzeit im Bett. Aktuelle Erkenntnisse zeigen, dass die Qualität des Schlafs oft entscheidender für die Haut ist als reine Stunden. Wer Schlafqualität vs Schlafdauer abwägt, sollte wissen, welche Phasen wirklich regenerieren.

Unterschied zwischen Tiefschlaf und REM-Schlaf

Tiefschlaf dient der körperlichen Reparatur. In dieser Phase steigt die Ausschüttung von Wachstumshormon. Das unterstützt Zellreparatur und Kollagensynthese. REM-Schlaf fördert kognitive Prozesse und Träume. Für die Haut hat Tiefschlaf überproportionalen Einfluss.

Einfluss von Unterbrechungen und Schlaffragmentierung

Häufige Aufwachphasen verringern Tiefschlaf-Anteile. Lärm, Licht und Schlafapnoe führen zu Schlaffragmentierung und mindern regenerative Prozesse.

Fragmentierter Schlaf erhöht entzündliche Marker wie CRP und Interleukine. Diese Entzündungsreaktionen können Rötungen, Akne und andere Probleme verschärfen. Wer Schlaffragmentierung Hautmarker verstehen will, sollte Unterbrechungen ernst nehmen.

Messbare Hautmarker für Schlafqualität

Forscher und Dermatologen koppeln Schlafdaten mit objektiven Hautmessungen. Wichtige Indikatoren sind transepidermaler Wasserverlust (TEWL), Hautelastizität, Rötung und Mikrotemperatur.

Studien nutzen Schlaftracking Hautgesundheit, indem sie Wearables mit Hautfotos oder non-invasiven Messgeräten kombinieren. Praktische Tests zeigen, dass Veränderungen von TEWL und Elastizität mit schlechter Schlafqualität korrelieren.

Ein einfacher Rat lautet: Schlaftracker in Kombination mit regelmäßigen Hautfotos und Feuchtigkeitsmessungen liefern persönliche Daten. Wer Schlafqualität vs Schlafdauer beobachtet, gewinnt so verlässliche Hinweise für Pflege und Verhalten.

Weiterführende Informationen zur Rolle des Schlafs für Leistungsfähigkeit und Gesundheit bietet ein Überblick auf dieser Themenseite.

Konkrete Hautprobleme, die Schlaf beeinflusst

Schlechter Schlaf zeigt sich oft zuerst auf der Haut. Schon wenige Nächte mit Unterbrechungen verändern Hormonspiegel, Immunreaktionen und die Regeneration. Die folgenden drei Bereiche erklären, wie Schlafmangel die Haut direkt belastet.

Akne: Entzündung und Schlafmangel

Bei chronischem Schlafmangel steigen Kortisol und entzündliche Botenstoffe. Das verschlechtert entzündliche Akneformen und kann die mikrobielle Balance der Haut stören. Klinisch zeigen Patienten mit langanhaltendem Schlafmangel Akne-Schübe und stärkere Rötungen.

Therapien, die entzündungshemmende Wirkstoffe wie Niacinamid oder Azelainsäure mit Schlafoptimierung verbinden, erzielen messbar bessere Ergebnisse. Präventiv hilft regelmäßiger erholsamer Schlaf, um das Entzündungsniveau zu senken und die Hautabwehr zu stabilisieren.

Feuchtigkeitsverlust und Barrierefunktion

Schlaf beeinflusst die Barrierefunktion maßgeblich. Bei gestörtem Schlaf steigt der transepidermale Wasserverlust, weil Lipidproduktion und Reparaturprozesse reduziert sind. Das führt zu Trockenheit, Schuppung und erhöhter Sensibilität.

Gezielte Nachtpflege mit reparierenden Lipiden, Hyaluronsäure und ceramid-ähnlichen Formulierungen kann Feuchtigkeitsverlust Nacht abmildern und die Haut zur Regenerationsphase stärken. Stabile Hautbarriere Schlaf verbessert die Toleranz gegenüber Umwelteinflüssen.

Faltenbildung und Elastizitätsverlust

Langanhaltender Schlafmangel reduziert die Kollagensynthese und erhöht den Abbau durch Matrix-Metalloproteinasen. Oxidativer Stress beschleunigt Elastizitätsverlust. Mechanischer Druck durch ungünstige Schlafpositionen fördert sichtbare Linien.

Kombinierte Maßnahmen aus besserer Schlafhygiene, topischen Wirkstoffen wie Retinol oder Peptiden und seidenweicher Bettwäsche verringern das Risiko für Falten Schlafmangel. So bleibt die Haut länger elastisch und widerstandsfähig.

Schlaf-Optimierung für einen besseren Teint

Guter Schlaf gehört zu jeder wirksamen Hautpflege. Kleine Änderungen an Routine und Umfeld steigern Schlafqualität und fördern nächtliche Regeneration. Das hilft, dass Pflegeprodukte besser wirken und der Teint erholter wirkt.

Schlafhygiene: Rituale und Umgebung

Feste Schlafzeiten stabilisieren den Biorhythmus. Empfohlen sind 30–60 Minuten Abschaltzeit ohne Bildschirme. Eine entspannende Abendroutine hilft beim Runterkommen.

Die Schlafumgebung spielt eine große Rolle. Kühle Raumtemperatur zwischen 16 und 19 °C, gute Verdunkelung mit Verdunkelungsrollos und Lärmreduktion schaffen optimale Bedingungen.

Lichtmanagement schützt die Melatoninproduktion. Warmes Licht am Abend und Blaulichtfilter reduzieren Störungen. So bleibt die nächtliche Hautreparatur effektiv und die Wirkung von Abendpflege steigt.

Ernährung und Nährstoffe, die den Schlaf unterstützen

Bestimmte Nährstoffe fördern Schlaf und Haut zugleich. Magnesium, Vitamin B6 und tryptophanreiche Lebensmittel unterstützen das Einschlafen. Sauerkirschen wie Montmorency liefern natürliches Melatonin.

Omega-3-Fettsäuren und antioxidantienreiche Lebensmittel wie Beeren und grünes Gemüse reduzieren oxidativen Stress. Diese Kombination stärkt die nächtliche Reparatur und verbessert das Zusammenspiel von Ernährung Schlaf Haut.

Praktische Regeln: Kein schweres Essen kurz vor dem Schlafen, moderater Koffeinkonsum und Verzicht auf Alkohol verbessern Tiefschlafphasen.

Hilfsmittel und Produkte zur Schlafverbesserung

Technische Hilfen liefern Daten und unterstützen Veränderungen. Schlaf-Tracker wie Fitbit oder Oura Ring geben Einblick in Schlafphasen. Weißes Rauschen und Apps mit geführten Schlafmeditationen beschleunigen das Einschlafen.

Nicht-medikamentöse Tools ergänzen die Routine. Aromatherapie mit Lavendel und progressive Muskelentspannung senken Stress vor dem Zubettgehen. Solche Maßnahmen integrieren sich gut in die Abendroutine Hautpflege.

Bei Bedarf bieten spezielle Schlafprodukte Teint-orientierte Lösungen, etwa beruhigende Kissenbezüge oder kühlende Augenmasken. Schlafmittel sollten nur kurzfristig und nach ärztlicher Rücksprache genutzt werden, da langfristige Effekte auf Haut und Schlafqualität riskant sein können.

Produkte und Wirkstoffe, die Schlaf und Haut synergistisch unterstützen

Einige Pflege- und Schlafhilfsmittel wirken zusammen, um Nachtregeneration und Hautschutz zu verbessern. Die Wahl passender Formulierungen, Ergänzungsmittel und Bettwaren kann sichtbare Unterschiede bei Hautelastizität und Feuchtigkeit bringen.

Nachtcremes mit Regenerationswirkstoffen

Bei Nachtcremes stehen Inhaltsstoffe im Fokus, die Reparaturprozesse fördern. Retinol und Retinoide regen die Kollagensynthese an. Peptide geben Zellen Reparatursignale. Niacinamid stärkt die Hautbarriere und reduziert Rötungen.

Hyaluronsäure sorgt für sofortige Feuchtigkeitsbindung. Antioxidantien wie Vitamin C und E schützen vor freien Radikalen. Viele Marken wie Vichy, La Roche-Posay, Eucerin und Bioderma bieten spezielle Serien, die auf Nachtwirkung ausgelegt sind.

Auf Formulierungsseiten sind stabile, nicht-komedogene Texturen und pH-optimierte, langsam freisetzende Rezepturen vorteilhaft. Wer gezielt Nachtpflege auswählt, sollte die Inhaltsstoffe nachtpflegegerecht prüfen.

Supplemente zur Schlaf- und Hautunterstützung

Ergänzungsmittel können Schlaf und Haut ergänzend fördern. Melatonin hilft zeitweise bei Schlafumstellungen. Magnesiumcitrat und L-Theanin unterstützen beruhigende Prozesse.

Kollagenpeptide zeigen in mehreren Studien Verbesserungen bei Elastizität und Feuchtigkeitsgehalt. 5‑HTP kann Schlaflatenz beeinflussen. Anwender sollten auf Dosierung und mögliche Wechselwirkungen achten und bei chronischen Beschwerden medizinischen Rat suchen.

Wer Supplemente wählt, findet Präparate, die gezielt auf Supplemente Schlaf Haut abgestimmt sind und so ergänzend zur topischen Pflege wirken.

Materialien und Bettwaren für Hautschutz

Die richtige Bettwäsche reduziert mechanische Belastung und unterstützt Regeneration. Seiden- und Satinkissenbezüge mindern Reibung und verhindern Schlaffalten. Ein hochwertiges Seidenkissen fördert die nächtliche Schonung der Epidermis.

Atmungsaktive, antimikrobielle Bezüge und Matratzenauflagen reduzieren Milben und Hautirritationen. Marken wie Sleepling, Dormando und Tempur bieten Varianten mit Öko‑Tex-Zertifikat und allergikerfreundlichen Materialien.

Beim Kauf lohnt sich der Blick auf Materialeigenschaften, Feuchtigkeitsregulierung und Pflegehinweise. Kombinationen aus geeigneter Bettware und abgestimmter Nachtcreme Regeneration schaffen eine schlaffördernde Umgebung für die Haut.

Forschungsergebnisse und Studienlage aus Deutschland und international

Die Literaturlage zeigt ein wachsendes Interesse an Zusammenhang von Schlaf und Haut. Zahlreiche Gruppen aus Dermatologie und Schlafmedizin analysieren Entzündungsmarker, Barrierefunktion und Hautalterung unter realen Bedingungen. Diese Übersicht fasst nationale und internationale Ansätze zusammen und ordnet Erkenntnisse für Verbraucher ein.

Übersicht relevanter klinischer Studien

Deutsche Arbeitsgruppen an Universitätskliniken in München und Berlin führen kontrollierte Untersuchungen durch. Sie vergleichen Nachtmodelle mit Messungen zu transepidermalem Wasserverlust und Entzündungsparametern.

Internationale Teams von Instituten wie der Northwestern University oder dem King’s College London publizieren ergänzende Daten in Fachjournalen wie dem Journal of Investigative Dermatology.

Wissenschaftliche Erklärungsmodelle

Chronobiologische Studien belegen, dass circadiane Rhythmen Zellproliferation und Barriererekonstruktion steuern. Melatonin-Rezeptoren in Hautzellen spielen eine Rolle.

Endokrinologische Forschung beschreibt, wie Kortisol und Wachstumshormon molekulare Pfade beeinflussen. MMP-Aktivität und antioxidative Systemregulierung werden als Mechanismen diskutiert.

Translationaler Ansatz verbindet Laborbefunde mit Praxis, etwa durch Empfehlungen zu Nachtpflege und Schlafhygiene.

Was die Studien praktisch für Verbraucher bedeuten

Auf Basis der Daten raten Expertengremien dazu, Schlafqualität gegenüber reiner Schlafdauer zu priorisieren. Ziel ist eine spürbare Verbesserung von Hautfeuchte und Elastizität über Wochen bis Monate.

Verbraucher sollten Produkte wählen, die auf wissenschaftlicher Evidenz basieren und klinisch getestet sind. Unabhängige Prüfzeichen wie Dermatest oder Öko-Test bieten zusätzliche Orientierung.

  • Studien Schlaf Haut: nationale und internationale Vergleichsstudien liefern konsistente Befunde.
  • Dermatologie Schlafforschung: verbindet Mechanismen mit therapeutischen Ansätzen.
  • deutsche Schlafstudien: liefern Messdaten zu TEWL und Entzündungsmarkern.
  • wissenschaftliche Evidenz Schönheitsschlaf: unterstützt realistische Erwartungen und Maßnahmen.

Praktische Produktempfehlungen und Anwendungstipps

Für verlässliche Produkt Empfehlungen Nachtpflege eignen sich Nachtcremes mit Retinol oder Peptiden sowie reichhaltigen Feuchtigkeitsboostern. In Deutschland sind Formulierungen wie La Roche-Posay Redermic R, Vichy Liftactiv Night und Eucerin Hyaluron-Filler Nachtpflege erprobt und gut verträglich. Diese Produkte kombinieren klinisch getestete Wirkstoffe für Kollagenförderung und Feuchtigkeitsbindung und zeigen bei regelmäßiger Anwendung sichtbare Effekte.

Seren ergänzen die Nachtpflege optimal: Ein Hyaluronsäure-Serum liefert sofortige Feuchtigkeitsbindung, Antioxidantien-Seren mit stabilen Vitamin-C-Derivaten unterstützen die nächtliche Regeneration. Bei Schlafhilfen Haut sind zudem Supplemente zu beachten: Kollagenpeptide von renommierten Herstellern und Magnesiumpräparate können Schlafqualität und Hautstruktur positiv beeinflussen. Auf geprüfte Reinheit und deklarierte Dosierungen achten.

Bei Bettwaren lohnen sich Seiden- oder Satin-Kissenbezüge zur Reduktion mechanischer Falten und atmungsaktive Bezüge mit Öko‑Tex-Zertifikat für besseren Hautschutz. Anwendungstipps Abendroutine: Mild reinigen, optional Toner, Serum (Hyaluron oder Antioxidans), Nachtcreme mit aktiven Reparaturwirkstoffen und bei Bedarf Augencreme. Elektronische Geräte 30–60 Minuten vor dem Schlafen meiden.

Wichtig ist die schrittweise Einführung aktiver Wirkstoffe wie Retinol (z. B. 2–3x/Woche) und konsequenter Sonnenschutz tagsüber. Konsistenz bei Supplementen über mehrere Wochen schafft messbare Effekte. Bei Kaufentscheidungen helfen Prüflabels wie Dermatest, Stiftung Warentest und Öko‑Test sowie ein Patch‑Test bei sensibler Haut. Eine Kombination aus preiswerten Basisprodukten (Hyaluron, Niacinamid) und gezielten Investitionen (Retinol‑Seren, hochwertige Bettwaren) bietet das beste Kosten‑Nutzen‑Verhältnis für langfristige Hautgesundheit.

FAQ

Wie genau verbessert Schlaf die Hautregeneration?

Während des Schlafs, insbesondere im Tiefschlaf, steigt die Proteinsynthese in Hautzellen. Wachstumshormon wird vermehrt ausgeschüttet, was Kollagen- und Elastinbildung fördert. Gleichzeitig arbeiten Reparatursysteme wie DNA-Reparatur und antioxidative Mechanismen aktiver, wodurch Rötungen abklingen, Wunden schneller heilen und die Hautfeuchtigkeit besser gespeichert wird.

Reicht die Schlafdauer allein, oder zählt vor allem die Schlafqualität?

Qualität ist wichtiger als reine Dauer. Tiefschlafphasen sind für die körperliche Regeneration entscheidend. Häufige Unterbrechungen und Schlaffragmentierung reduzieren Tiefschlafanteile, erhöhen Entzündungsmarker und verschlechtern messbare Hautparameter wie TEWL und Elastizität. Deshalb sind konsistente Schlafzyklen und ungestörte Nächte für den Teint zentral.

Welche Hormone beeinflussen Haut und Schlaf und wie?

Melatonin wirkt schlaffördernd und hat antioxidative, entzündungsmodulierende Effekte in der Haut. Wachstumshormon (GH) fördert Protein- und Kollagensynthese während des Tiefschlafs. Kortisol sinkt nachts; bleibt es durch Schlafmangel erhöht, fördert das Entzündungen, Akne und Barriereprobleme.

Welche sichtbaren Hautprobleme kann schlechter Schlaf auslösen oder verschlimmern?

Schlafmangel kann Akne durch erhöhte Entzündungsmediatoren verschlimmern, die Barriere schwächen und so TEWL und Trockenheit steigern sowie empfindliche Haut begünstigen. Langfristig vermindert er Kollagenproduktion, steigert Elastizitätsverlust und fördert Faltenbildung. Auch mechanische Schlaffalten durch ungünstige Schlafpositionen spielen eine Rolle.

Welche Messgrößen zeigen, dass Schlaf die Haut beeinflusst?

Objektive Marker sind transepidermaler Wasserverlust (TEWL), Hautelastizität, Rötung/Inflammation, Mikrotemperatur und Hautoberflächenrauigkeit. Studien koppeln diese Messungen oft mit Schlaftracker-Daten, um Korrelationen zwischen Schlafqualität und Hautzustand zu belegen.

Welche Inhaltsstoffe in Nachtcremes unterstützen die nächtliche Hautregeneration?

Retinol/Retinoide stimulieren Kollagensynthese, Peptide signalisieren Reparaturprozesse, Niacinamid stärkt die Barrierefunktion und wirkt entzündungshemmend. Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit; Antioxidantien wie Vitamin C und E schützen vor oxidativem Stress. Stabil formulierte, nicht-komedogene Texturen sind ideal für die Nacht.

Helfen Supplements Schlaf und Haut wirklich? Welche sind sinnvoll?

Bestimmte Supplements können unterstützen. Kollagenpeptide zeigten in kontrollierten Studien Verbesserungen bei Elastizität und Feuchtigkeit. Magnesium und L-Theanin fördern Entspannung. Melatonin hilft kurzfristig bei Jetlag oder Umstellung. Wichtig sind geprüfte Produkte, korrekte Dosierung und ärztliche Beratung bei Wechselwirkungen.

Was kann man konkret für bessere Schlafhygiene tun, um die Haut zu schützen?

Feste Schlafzeiten, 30–60 Minuten Abschaltzeit ohne Bildschirme, warme Abendbeleuchtung und eine kühle Raumtemperatur (16–19 °C) verbessern Schlafqualität. Entspannungsrituale wie Lesen, Dehnen oder Meditation und die Reduktion von Alkohol und Koffein helfen ebenfalls. Solche Maßnahmen unterstützen die nächtlichen Regenerationsprozesse der Haut.

Welche Bettwaren und Materialien sind hautfreundlich?

Seiden- oder Satin-Kissenbezüge reduzieren Reibung und mechanische Schlaffalten. Atmungsaktive Matratzenauflagen und antimikrobielle Bezüge minimieren Milben und Irritationen. Auf Zertifikate wie Öko‑Tex und allergikerfreundliche Materialien achten. Marken wie Tempur, Dormando oder spezialisierte Seidenanbieter bieten passende Optionen.

Wie schnell sind Effekte auf die Haut sichtbar, wenn Schlaf und Pflege optimiert werden?

Kurzfristige Verbesserungen bei Feuchtigkeit und Rötung können innerhalb weniger Tage bis Wochen sichtbar werden. Nachhaltige Effekte auf Elastizität und Falten erfordern jedoch regelmäßige Maßnahmen über Wochen bis Monate. Realistische Erwartungen und eine Kombination aus Schlafoptimierung, geeigneter Nachtpflege und ggf. Supplementen sind wichtig.

Können Schlaftracker und Apps tatsächlich helfen, den Zusammenhang zwischen Schlaf und Haut zu erkennen?

Ja. Wearables wie Fitbit oder Oura Ring liefern Daten zu Schlafphasen und Unterbrechungen. In Kombination mit Hautfotos, TEWL-Messungen oder einfacher Beobachtung von Hautzustand lassen sich individuelle Muster erkennen. Solche Tools sind praktisch, ersetzen aber keine ärztliche Diagnose bei schweren Schlafstörungen.

Wann sollte man wegen Schlafproblemen oder Hautveränderungen Fachärzte aufsuchen?

Bei chronischem Schlafmangel, ausgeprägter Schlaffragmentierung, starkem Tagesmüdigkeit oder Verdacht auf Schlafapnoe sollte ein Schlafmediziner konsultiert werden. Bei schweren oder plötzlich aufgetretenen Hautveränderungen, therapieresistenter Akne oder entzündlichen Hauterkrankungen ist eine dermatologische Abklärung ratsam.

Welche praktischen Kombinationen aus Produkten und Verhalten sind besonders wirkungsvoll?

Eine Abendroutine mit milder Reinigung, Hyaluron-Serum, einer nachtaktiven Creme mit Retinol oder Peptiden sowie konsequentem Sonnenschutz tagsüber wirkt am besten. Dazu gesunde Schlafhygiene (regelmäßige Zeiten, Dunkelheit, kühle Raumtemperatur) und gegebenenfalls Seidenkissenbezüge oder Kollagen-Supplemente für Langzeitwirkung.

Gibt es Risiken bei der Kombination von Schlafmitteln und Hautsupplementen?

Ja. Wechselwirkungen sind möglich, etwa zwischen Melatonin und bestimmten Antidepressiva oder Blutverdünnern. Hochdosierte Supplemente können Nebenwirkungen haben. Vor Daueranwendung von Schlafmitteln oder der Einnahme mehrerer Präparate sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.